Hitzestress im Rasen

Was bedeutet Hitzestress im Rasen (Definition, Erklärung)

Hitzestress im Rasen entsteht, wenn hohe Temperaturen und intensive Sonneneinstrahlung mehr Wasser verdunsten lassen, als die Wurzeln nachliefern können. Erste Anzeichen sind eine graugrüne bis bläuliche Verfärbung, sichtbar bleibende Fußabdrücke nach dem Betreten und eingerollte Blätter. Hält die Belastung an, verfärbt sich die Fläche strohig-braun – die Gräser stellen ihr Wachstum ein und gehen in eine Art Sommerruhe.

Richtig reagieren heißt: durchdringend statt häufig wässern – ideal in den frühen Morgenstunden mit rund 10 bis 15 Litern pro Quadratmeter, etwa über passende Bewässerungssysteme. Die Schnitthöhe wird um etwa einen Zentimeter angehoben, gemäht wird nur mit scharfem Messer und nie in der Mittagshitze. Auf Düngung mit hohem Stickstoffanteil sollte während einer Hitzewelle verzichtet werden, da sie zusätzliches Wachstum erzwingt. Ein tief eingewurzelter, gut versorgter Rasen übersteht Hitzeperioden deutlich besser – die beste Vorbeugung ist daher eine konsequente Rasenpflege über das ganze Jahr.

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